Mit den Vorteilen des kabellosen Netzwerkes wachsen auch die Bedenken – wie sichere ich meinen kabellosen Router? Wenn Ihr kabelloser oder Modem-Router Ihre Informationen zuhause oder im Büro überträgt, wollen Sie sichergehen dass Sie die einzige Person sind, die Zugriff darauf hat.

Sicherheit bei Routern

Sie müssen sich keine Sorgen machen! Die gute Nachricht ist, dass ale Router und Modems, die heutzutage verkauft werden, ein eingebautes Sicherheitssystem haben, und in vielen kabellosen Routern haben Sie die Auswahl, welches Sicherheitspaket Sie nutzen wollen. Nachstehend ein kurzer Überblick über die Systeme und was sie bedeuten:

  • WEP– (Wired Equivalent Privacy) ist der älteste Standard bei kabelloser Sicherheit, den Sie vermutlich vorfinden werden. Er wurde 1999 eingeführt und hatte ähnliche Sicherheitsstandards wie ein verkabeltes Netzwerk (daher der Name). Allerdings wurden 2001 einige Sicherheitslücken in der Implementierung und Codierung im WEP gefunden und gerade mal ein paar Jahre später kann es mit dem richtigen Equipment innerhalb weniger Minuten geknackt werden. Als ältester Sicherheitsstandard ist er nützlich für die Kompatibilität  zwischen Geräten verschiedener Hersteller, weil er von fast allen Geräten unterstützt wird, und schützt doch gegen gelegentliches Schnüffeln. Aber wenn Sie Ihre Daten wirklich schützen wollen, sollten Sie ihn nicht benutzen.
  • WPA– (Wi-Fi Protected Access) wurde geschaffen, um die Lücken in WEP zu schließen und gleichzeitig auch mit älteren Geräten zu funktionieren. Das funktioniert ziemlich gut und die meisten Router, Modems, Zugangspunkte und Netzwerkkarten laufen damit. Es gibt zwei Arten von WPA, für Firmen und Privatanwender. Die Firmenversion ist sehr anspruchsvoll und wenn Sie sich damit auskennen müssen, haben Sie wahrscheinlich eine IT-Abteilung. „Personal“ ist ein guter Standard und funktioniert mit einer großen Menge an Routern und kabellosen Netzwerkgeräten – Sie werden kaum etwas finden, was diesen Standard nicht unterstützt. Dennoch ist es nicht ganz so sicher wie WPA2!
  • WPA2– ist eine Weiterentwicklung von WPA und basiert auf dem AES Sicherheitscode, um die Sicherheitsstufe zu erhöhen. Es ist der sicherste Standard für kabellose Router, aber wegen der stärkeren Algorithmen der Verschlüsselung/Entschlüsselung, kann es ältere Router geringfügig verlangsamen. Aber das ist nicht mehr länger ein großes Problem und als Standardeinstellung sollte man sich dafür entscheiden.
  • Seit März 2006 ist WPA2-Unterstützung in jedem anerkannten Netzwekgerät implimentiert. Manchmal stößt man auf Begriffe wie TKIP, PKS oder AES im Zusammenhang mit WPA oder WPA2 – keine Sorge,  das sind nur unterschiedliche Geschmacksrichtungen der selben Sache und drücken entweder zusätzliche Ebenen der Sicherheit aus oder wie einfach das Ganze einzurichten ist. Es ist WPA oder WPA2 für das sie sich interessieren sollten, wobei alle im Check aufgeführten Router den WPA2-Standard haben.

Zusammenfassend kann man sagen, alle kabellosen Router sollten absolut sicher sein, wenn sie WPA2 verwenden. Wenn Sie sich einen Router kaufen wollen, schauen Sie sich unsere Router-Besprechungen an, um sicherzugehen, dass er alle genannten Sicherheitsstandards unterstützt. Und dann haben Sie die freie Wahl, welchen Standard Sie verwenden wollen, wenn Ihr Router ankommt.

  • Wi-Fi protected Set-up (WPS) ist ein einfaches System, um die Sicherheitseinstellungen am Router einzustellen, aber nur, wenn es von ihren anderen Netzwerkgeräten unterstützt wird. Es verwendet einen der oben beschriebenen Sicherheitsstandards.

Zum Abschluss – gehen Sie sicher und notieren Sie sich oder merken sich den Sicherheitsschlüssel, den Sie verwenden, um ihre WEP, WPA oder WPA2 Sicherheit einzustellen. Sie werden ihn für die Verbindung Ihrer anderen Geräte zum Netzwerk brauchen oder wenn Sie Einstellungen an ihrem Router über das Netzwerk ändern wollen.

 

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